Machtmissbrauch in der Wissenschaft

Zielgruppe: alle Mitarbeitende

Termin: 12.02.2027, 18-21 Uhr 

Ort: Kellerclub im StuZ e.V., Silberstraße, Clausthal-Zellerfeld

Referentin: Dr. Manuela Tischler
Kurssprache: Deutsch
Rythmus: unregelmäßig


Anmeldung per E-Mail: gleichstellungsbuero@tu-clausthal.de

Die Graduiertenakademie und das Gleichstellungsbüro laden herzlich zu einem besonderen Abend ein, der wissenschaftliche Erkenntnisse mit der Praxis verbindet, Perspektiven eröffnet, zur Reflexion anregt und konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzeigt.

Hochschulen sind Orte des Wissens, der Innovation und persönlichen Entwicklung, zugleich aber auch Organisationen, in denen unterschiedliche Rollen, Hierarchien und Abhängigkeiten zusammentreffen. Umso wichtiger ist eine Kultur, die von Respekt, Transparenz und Verantwortungsbewusstsein geprägt ist. Macht gehört zum akademischen Alltag und bringt insbesondere für Personen in verantwortlichen Positionen eine besondere Verantwortung mit sich. Prävention von Machtmissbrauch bedeutet daher mehr als die Reaktion auf konkrete Vorfälle: Es geht darum, Strukturen und Prozesse so zu gestalten, dass faire Verfahren, respektvolle Führung und ein wertschätzender Umgang selbstverständlich werden.

Wie können wir mit Macht und Verantwortung in der Wissenschaft bewusst umgehen und gemeinsam eine Hochschulkultur gestalten, in der Verantwortung, Respekt und ein fairer Umgang selbstverständlich sind?
Diesen Fragen möchten wir gemeinsam nachgehen. Die Graduiertenakademie und das Gleichstellungsbüro laden herzlich zu einem besonderen Abend ein, der wissenschaftliche Erkenntnisse mit der Praxis verbindet, Perspektiven eröffnet, zur Reflexion anregt und konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzeigt.

Donnerstag, den 18. Februar 2027 (ab 18:00 Uhr) möchten wir gemeinsam im Kellerclub hinschauen, diskutieren und darüber ins Gespräch kommen, wie wir eine starke, respektvolle und verantwortungsvolle Wissenschaftskultur gestalten können.

Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die Frage, wo Machtmissbrauch beginnt und wie wir ihn erkennen können, sondern auch: Was können wir alle tun? Wie können wir unsere eigene Haltung reflektieren, Verantwortung übernehmen, achtsam kommunizieren, Grenzen respektieren und vorhandene Unterstützungs- und Meldewege kennen?

Unsere Referentin Dr. Manuela Tischler nähert sich dem Thema auf Grundlage ihrer aktuellen Forschung empirisch und evidenzbasiert. Sie zeigt, welche Formen und Dynamiken von Machtmissbrauch in der Wissenschaft auftreten können, wo Graubereiche zwischen legitimer Führung und Übergriffigkeit liegen und welche strukturellen und kulturellen Bedingungen problematisch sein können. Vor allem aber geht es um die Frage, was wir daraus für die Gestaltung unserer Hochschulkultur lernen und konkret verändern können.


Die Veranstaltung richtet sich an alle, die Verantwortung für eine gute Hochschulkultur übernehmen möchten.