Lehrveranstaltungen aktivierender gestalten - Methoden für mehr Beteiligung und Lernerfolg
Zielgruppe: Wiss. Mitarbeiter:innen, Professor:innen
Workshopreihe
Termine: 24.11.2025, 9:00 - 12:00 Uhr
25.11.2025, 9:00 - 12:00 Uhr
01.12.2025, 9:00 - 12:00 Uhr
Ort: Raum 324, Simulationswissenschaftliches Zentrum (Gebäude C9), Arnold-Sommerfeld-Str. 6,
Trainer: Florian Kainer
Kurssprache: Deutsch
Rhythmus: unregelmäßig
Arbeitseinheiten: 12
Lernende nachhaltig zu motivieren und zu aktivieren ist eine Schlüsselfähigkeit in der Hochschullehre. Forschungen zeigen, dass aktivierende Methoden die Aufmerksamkeit steigern, den Wissenstransfer fördern und nachhaltige Lernprozesse ermöglichen. Konstruktivistische Lehr-Lern-Ansätze stellen dabei die Studierenden in den Mittelpunkt: Durch gezielte Aktivierung – etwa durch Diskussionen, Gruppenarbeiten, bewegungsbasierte Methoden oder moderne Online-Werkzeuge – werden Studierende aktiv in den Lernprozess eingebunden, was Vorwissen und eigene Erfahrungen aktiviert, Selbstwirksamkeit fördert sowie Motivation und Engagement erhöht. All das trägt spürbar zur Qualität und Nachhaltigkeit des Lernerfolgs bei und hilft besonders in heterogenen Lerngruppen, alle Studierenden mitzunehmen.
Ablauf der Workshop-Reihe
Die Workshopreihe erstreckt sich über drei Termine à drei Stunden und gliedert sich in folgende Schwerpunkte:
Teil 1 & 2 (Präsenz – zusammenhängend)
- Einführung in die Bedeutung von Aktivierung und konstruktivistische Didaktik
- Grundprinzipien aktivierender Lehre (wissenschaftlich fundiert)
- Ausprobieren kognitiv aktivierender Methoden
- Kennenlernen und Erproben körperlich aktivierender Methoden
- Reflexion und Planung für die eigene Lehrveranstaltung
Teil 3 (Online, auch einzeln besuchbar)
- Aktivierung im digitalen Raum: Möglichkeiten und Grenzen
- Praktische Einführung in virtuelle Whiteboards für interaktive Onlinesettings
- Ausprobieren und Transfer in die Praxis
Nach Teilnahme an den Workshops können Sie: Aktivierende Methoden für unterschiedliche Lehrkontexte sicher auswählen und zielführend einsetzen. Die Wirkung und Eignung kognitiver und körperlicher Aktivierungsformen einschätzen. Eigene Lehrveranstaltungen aktivierend gestalten und planen. Studierende online mittels virtueller Whiteboards aktiv einbinden. Die Potentiale und Grenzen aktivierender Lehrformen reflektieren.
